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Pathologie

Direktor:
Prof. Dr. Arndt Hartmann
Pathologie, Uni-Klinikum

Moderne molekulare Pathologie

Bürgervorlesung am 03.07.2017 erklärt neueste Methoden der Krebsbekämpfung

Dem Tumor tiefer "in die Augen" schauen als alle anderen. So in etwa könnten die Vorteile der molekularen Pathologie beschrieben werden. Denn in der molekularpathologischen Diagnostik untersuchen Ärzte Gewebe und sogar einzelne Zellen auf Veränderungen in ihrer DNA und RNA – viel genauer also, als es mit einem Mikroskop möglich wäre. Wie dies hilft, Krebserkrankungen zu bekämpfen, das erklären Prof. Dr. Arndt Hartmann, Direktor des Pathologischen Instituts des Universitätsklinikums Erlangen, und Prof. Dr. Florian Haller, Professur für Diagnostische Molekularpathologie, im Rahmen ihrer Bürgervorlesung am Montag, 3. Juli 2017. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Pathologen sind dauernd in Erklärungsnot. Nein, sie sind nicht diejenigen, die hauptsächlich für Leichenobduktionen zuständig sind - das sind die Gerichtsmediziner. Was viele nicht wissen: "Wir widmen unsere Arbeit beinahe komplett dem lebenden Patienten", betont Prof. Hartmann. "Wir untersuchen Gewebeproben unter dem Mikroskop auf Zeichen von Erkrankungen und können dem behandelnden Arzt wichtige Informationen für das weitere Vorgehen geben." Und die Molekularpathologie? Die geht noch ein wenig mehr in die Tiefe. Statt am Mikroskop begutachten die Mediziner mithilfe unterschiedlicher Untersuchungsmethoden Gewebe und Einzelzellen noch näher und können damit sogar einzelne Mutationen der Gene erkennen. "Der Einblick auf molekularer Ebene erlaubt uns die noch genauere Diagnostik von Erregern sowie die Identifizierung und Klassifizierung von Tumoren", erklärt Prof. Haller. "Es ist sogar möglich, Therapien spezifisch an die Eigenschaften eines Erregers anzupassen und so die Erfolgschancen der Behandlung zu erhöhen."

Einladung zur Bürgervorlesung

Welche Methoden der Molekularpathologie zur Verfügung stehen, in welchen Fällen diese helfen und welche Erfolge damit erzielt werden können, um Krebserkrankungen möglichst gut gerüstet entgegentreten zu können, darüber sprechen Prof. Hartmann und Prof. Haller in ihrer Bürgervorlesung am Montag, 03.07.2017. Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Rudolf-Wöhrl-Hörsaal, Östliche Stadtmauerstraße 11, in Erlangen.

Weitere Informationen:

Dominik Wuttke
Telefon: 09131 85-22286
E-Mailk: dominik.wuttkeatuk-erlangen.de

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